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Wie eine „wirkliche“ Meisterschaft fühlte sich der diesjährige Titel wohl weder für die Verantwortlichen noch die Spieler beim 1. FC Bayern an. Vor leeren Stadien die Schale in Empfang zu nehmen, nach wochenlanger Spielpause, das ist nicht unbedingt ein Spektakel. Heute hoffen die Vereine, die Saison 2020/2021 wieder wie gewohnt spielen zu können – und rüsten sich dafür mit neuen, hochkarätigen Transfers.

Transfers bei den Spitzenvereinen

Besonders tief in die Kasse greifen, kaum überraschend, die drei Spitzenclubs FC Bayern, der Borussia Dortmund und RB Leipzig. Der Königstransfer des diesjährigen Transferfensters wird wohl ohne Frage Leroy Sané zukommen. Satte 45 Millionen hat sich der FC Bayern den Flügelflitzer kosten lassen, der von Manchester City und Pep Guardiola kommt. Eine stolze Summe, die noch viel höher hätte ausfallen können: Noch vor einem Jahr sollte Sané um die 120 Millionen Euro kosten. Durch Verletzung und Corona wurde er für die Titelverteidiger zum Schnäppchen.

Weitere Transfers des FC Bayern:

– Alexander Nübel kommt ablösefrei vom FC Schalke
– Tanguy Nianzou kommt ablösefrei von Paris Saint-German
– Adrian Fein kehrt nach seiner Leihe vom HSV zurück
– Lars Lukas Mai wird an Darmstadt 98 verliehen

Dortmund bekommt Verstärkung aus Italien

Dortmunds Königstransfer Emre Can kommt für 25 Millionen von Juventus Turin. Kurz dahinter gesellt sich Jude Bellingham ein, der von Birmingham City immerhin eine Ablöse von 23 Millionen Euro einforderte. Damit gibt Dortmund, zumindest bisher, sogar mehr aus als die Verantwortlichen bei den Bayern aus. Auch die weiteren Zugänge können sich sehen lassen – namhafte Abgänge sind bei den Borussen ebenso dabei.

– Thomas Meunier kommt ablösefrei von Paris Saint-Germain
– Felix Passlack, Marios Wolf, Sergio Gomez und Dzenis Burnic kehren von diversen Leihgaben zurück
– Geld spült Ömer Toprak in die Kasse, der für 3,5 Millionen Euro zu Werder Bremen geht
– Mario Götze und André Schürrle verlassen den Verein, ihr Vertrag wurde nicht verlängert beziehungsweise aufgelöst, ebenso wie der von Eric Oelschlägel

RP Leipzig auf Sparkurs

Etwas sparsamer als die Borussen und Bayern zeigen sich die Verantwortlichen bei Red Bull Leipzig. Tatsächlich überwiegen bei Red Bull, die vor allem aufgrund ihres gönnerhaften Sponsorings in Erscheinung treten, die Einnahmen deutlich die Ausgaben. Schlechte Nachrichten für RB-Fans: Star Timo Werner verlässt den Verein für 53 Millionen in Richtung FC Chelsea. Weitere Transfers:

– Hee-chan Hwang kommt von RB Salzburg für 15 Millionen Euro
– Josep Martínez kommt von UD Las Palmas für 2,5 Millionen Euro
– Mads Bidstrup verlässt den Verein in Richtung FC Brentfort
– Diverse Leihgaben verlassen ebenfalls den Verein, darunter Ampadu, Schick, Angelino und Wolf

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